Der Keller ist in vielen Haushalten ein Sammelplatz für alles, was gerade nicht gebraucht wird. Alte Möbel, kaputte Haushaltsgegenstände, ausrangierte Teppiche und Kartons verschwinden dort oft für Jahre. Irgendwann ist der Raum so voll, dass kaum noch Platz bleibt.
Gerade im Herbst nutzen viele die Gelegenheit, Keller und Abstellräume endlich aufzuräumen. Doch spätestens beim Aussortieren stellt sich die Frage: Was darf eigentlich in einen Sperrmüllcontainer – und was muss getrennt entsorgt werden?
Nicht alles, was im Keller steht, gehört automatisch zum Sperrmüll. Besonders bei Elektrogeräten, Farben, Lacken und alten Baustoffen ist Vorsicht geboten.
Wir zeigen Dir, wie Du Deinen Keller systematisch entrümpelst, welche Gegenstände typischerweise in einen Sperrmüllcontainer dürfen und wann sich die Bestellung eines Containers lohnt.
Warum sich eine Kellerentrümpelung im Herbst lohnt
Im Laufe der Jahre sammeln sich in Kellerräumen zahlreiche Dinge an. Manche werden nur vorübergehend abgestellt, andere geraten vollständig in Vergessenheit.
Wer seinen Keller regelmäßig aufräumt, schafft nicht nur zusätzlichen Stauraum, sondern erhält auch einen besseren Überblick über die vorhandenen Gegenstände.
Gerade im Herbst kann eine Entrümpelung sinnvoll sein. Bevor die Weihnachtsdekoration, Winterreifen oder andere saisonale Gegenstände eingelagert werden, lässt sich Platz schaffen.
Typische Gründe für eine Kellerentrümpelung sind:
Mehr Stauraum schaffen
Alte Möbel und Haushaltsgegenstände aussortieren
Einen Umzug vorbereiten
Kellerabteile nach einem Mieterwechsel räumen
Platz für eine Renovierung schaffen
Feuchte oder beschädigte Gegenstände entfernen
Nicht mehr benötigte Dinge entsorgen
Bei größeren Entrümpelungen entstehen schnell mehrere Kubikmeter Abfall. Dann kann ein Sperrmüllcontainer die Arbeit deutlich erleichtern.
Keller entrümpeln: So gehst Du am besten vor
Wer einen vollgestellten Keller ohne Plan ausräumt, verliert schnell den Überblick.
Besser ist es, die Entrümpelung Schritt für Schritt anzugehen.
1. Keller vollständig durchsehen
Verschaffe Dir zunächst einen Überblick über die vorhandenen Gegenstände.
Öffne Kartons, überprüfe alte Regale und sieh auch in schwer zugängliche Ecken.
Dabei tauchen häufig Dinge auf, an die Du schon lange nicht mehr gedacht hast.
2. Gegenstände in Kategorien einteilen
Beim Aussortieren helfen vier einfache Kategorien:
Behalten: Dinge, die Du tatsächlich noch benötigst.
Verkaufen oder verschenken: Gut erhaltene Gegenstände, die andere Menschen weiterverwenden können.
Sperrmüll: Sperrige Haushaltsgegenstände, die nicht mehr genutzt werden können.
Getrennt entsorgen: Elektrogeräte, gefährliche Abfälle und andere Materialien, die nicht in den Sperrmüllcontainer gehören.
Diese Einteilung verhindert, dass später unterschiedliche Abfallarten unnötig miteinander vermischt werden.
3. Große Gegenstände zuerst entfernen
Beginne möglichst mit sperrigen Möbeln und anderen großen Gegenständen.
Dadurch entsteht Bewegungsfreiheit und kleinere Dinge lassen sich anschließend leichter sortieren.
4. Entsorgung rechtzeitig organisieren
Wenn bereits absehbar ist, dass größere Mengen Sperrmüll entstehen, solltest Du die Entsorgung frühzeitig planen.
Ein passender Container ermöglicht es, die ausrangierten Gegenstände direkt während der Entrümpelung zu sammeln.
Was darf in einen Sperrmüllcontainer?
Ein Sperrmüllcontainer ist grundsätzlich für bestimmte sperrige Haushaltsgegenstände vorgesehen, die aufgrund ihrer Größe nicht in die normale Restmülltonne passen.
Typische Beispiele können sein:
Gegenstand | Sperrmüllcontainer? |
|---|---|
Alte Schränke | In der Regel ja |
Tische und Stühle | In der Regel ja |
Regale | In der Regel ja |
Sofas und Sessel | In der Regel ja |
Matratzen | Häufig ja |
Bettgestelle | Häufig ja |
Teppiche | Je nach Annahmebedingungen |
Kunststoffmöbel | Je nach Material und Anbieter |
Kühlschränke | Nein, getrennte Elektroaltgeräteentsorgung |
Waschmaschinen | Nein, getrennte Elektroaltgeräteentsorgung |
Farben und Lacke | Nein, gesondert entsorgen |
Batterien und Akkus | Nein, getrennte Sammlung |
Bauschutt | Nein, andere Abfallart |
Wichtig: Welche Gegenstände tatsächlich angenommen werden, hängt von den Vorgaben des jeweiligen Containerdienstes und Entsorgungswegs ab.
Prüfe deshalb vor der Bestellung die Annahmebedingungen von Container BOTE.
Alte Möbel aus dem Keller entsorgen
Besonders häufig werden Keller als Lagerplatz für ausrangierte Möbel genutzt.
Dort stehen beispielsweise alte Kleiderschränke, Kommoden, Tische oder Regale, die irgendwann noch einmal verwendet werden sollten.
Sind diese Möbel beschädigt oder werden nicht mehr benötigt, können sie häufig als Sperrmüll entsorgt werden.
Bei größeren Möbelstücken kann es sinnvoll sein, sie vorher zu zerlegen.
Dadurch lassen sich die einzelnen Teile leichter aus dem Keller transportieren und platzsparender im Container unterbringen.
Achte dabei auf herausstehende Schrauben, Nägel und scharfe Kanten.
Unser Tipp: Gut erhaltene Möbel müssen nicht zwangsläufig entsorgt werden. Vielleicht finden sie über Kleinanzeigen, soziale Einrichtungen oder Verschenkgruppen noch einen neuen Besitzer.
Dürfen alte Teppiche in den Sperrmüllcontainer?
Beim Entrümpeln tauchen häufig zusammengerollte Teppiche oder alte Bodenbeläge auf.
Ob diese in einen Sperrmüllcontainer dürfen, hängt von der Art des Materials und den Annahmebedingungen ab.
Ein loser Wohnteppich kann beispielsweise anders behandelt werden als fest verklebter Teppichboden aus einer Renovierung.
Bei größeren Mengen solltest Du deshalb vorab klären, welche Entsorgungsmöglichkeit geeignet ist.
Weitere Informationen findest Du auf unserer Materialseite zur Entsorgung von Teppichen.
Elektrogeräte gehören nicht in den Sperrmüllcontainer
In vielen Kellern stehen alte Elektrogeräte, die irgendwann ersetzt wurden.
Typische Beispiele sind:
Fernseher
Computer
Drucker
Waschmaschinen
Kühlschränke
Mikrowellen
elektrische Werkzeuge
Diese Geräte gehören nicht einfach in einen gewöhnlichen Sperrmüllcontainer.
Elektroaltgeräte müssen getrennt gesammelt und fachgerecht entsorgt werden. Dafür stehen beispielsweise kommunale Sammelstellen oder entsprechende Rückgabemöglichkeiten im Handel zur Verfügung.
Das ist wichtig, weil Elektrogeräte sowohl wertvolle Rohstoffe als auch problematische Bestandteile enthalten können.
Merke: Auch wenn ein Elektrogerät groß und sperrig ist, zählt es nicht automatisch zum Sperrmüll.
Farben, Lacke und Chemikalien richtig entsorgen
Besonders in älteren Kellern finden sich häufig angebrochene Farbeimer, Lackdosen, Reinigungsmittel oder andere Chemikalien.
Solche Materialien dürfen nicht einfach zwischen alte Möbel und Haushaltsgegenstände geworfen werden.
Je nach Inhalt können sie gefährliche Stoffe enthalten und besondere Entsorgungsanforderungen erfüllen müssen.
Das gilt beispielsweise für:
Lösemittelhaltige Lacke
Verdünnungen
Holzschutzmittel
bestimmte Reinigungschemikalien
unbekannte Flüssigkeiten
andere schadstoffhaltige Produkte
Auch bei scheinbar leeren Behältern kann die richtige Entsorgung von vorhandenen Reststoffen abhängen.
Informiere Dich deshalb über geeignete kommunale Schadstoffsammelstellen oder andere zugelassene Entsorgungswege.
Weitere Hinweise findest Du bei Container BOTE im Bereich Farben und Lacke entsorgen.
Batterien und Akkus niemals in den Sperrmüll werfen
Alte Batterien und Akkus werden bei einer Kellerentrümpelung leicht übersehen.
Sie befinden sich beispielsweise in Taschenlampen, Spielzeug, Werkzeugen oder anderen Geräten.
Besonders beschädigte Lithium-Ionen-Akkus können bei unsachgemäßer Entsorgung ein Brandrisiko darstellen.
Deshalb gilt:
Batterien und Akkus gehören nicht in den Sperrmüllcontainer.
Nutze stattdessen die vorgesehenen Rückgabestellen. Beschädigte oder aufgeblähte Akkus sollten besonders vorsichtig behandelt und nach den Vorgaben einer geeigneten Annahmestelle abgegeben werden.
Was passiert mit alten Baustoffen im Keller?
Manchmal werden im Keller nicht nur Möbel und Haushaltsgegenstände gelagert, sondern auch Reste früherer Renovierungen.
Dazu können gehören:
Ziegel
Fliesen
Betonreste
Holzplatten
Dämmmaterialien
alte Bodenbeläge
andere Baustoffreste
Diese Materialien sind nicht automatisch Sperrmüll.
Mineralische Baustoffe können beispielsweise als Bauschutt einzustufen sein. Andere Materialien benötigen wiederum eine gesonderte Entsorgung.
Bei älteren oder unbekannten Baustoffen solltest Du außerdem prüfen, ob möglicherweise Schadstoffe enthalten sind.
Mehr dazu erfährst Du in unserem Ratgeber „Bauschutt oder Baumischabfall - welcher Container ist der richtige?“.
Vorsicht bei feuchten und verschimmelten Gegenständen
Gerade in älteren Kellern können Möbel, Kartons oder andere Gegenstände durch Feuchtigkeit beschädigt sein.
Bei stark verschimmelten Materialien ist Vorsicht geboten.
Sie sollten möglichst so gehandhabt werden, dass Schimmelsporen nicht unnötig aufgewirbelt werden.
Ob solche Gegenstände über einen gewöhnlichen Sperrmüllcontainer entsorgt werden dürfen, sollte vorab mit dem Entsorger geklärt werden.
Bei größeren Schimmelschäden oder starkem Befall kann eine fachliche Beurteilung sinnvoll sein.
Wann lohnt sich ein Sperrmüllcontainer?
Nicht jede Kellerentrümpelung erfordert einen eigenen Container.
Wenn lediglich ein alter Stuhl und einige kleinere Gegenstände entsorgt werden sollen, können kommunale Entsorgungsmöglichkeiten ausreichen.
Anders sieht es aus, wenn ein kompletter Keller geräumt werden muss.
Ein Sperrmüllcontainer kann besonders sinnvoll sein bei:
umfangreichen Haushaltsauflösungen
größeren Kellerentrümpelungen
Umzügen
Nachlassauflösungen
der Räumung mehrerer Kellerräume
umfangreichen Aussortieraktionen
Der Vorteil liegt darin, dass die zulässigen Gegenstände direkt vor Ort gesammelt werden können.
So entfallen zahlreiche einzelne Fahrten zu Entsorgungsstellen.
Welche Containergröße brauche ich für eine Kellerentrümpelung?
Die benötigte Containergröße hängt davon ab, wie viele Gegenstände entsorgt werden sollen und wie sperrig diese sind.
Ein Keller voller kleiner Kartons verursacht eine andere Abfallmenge als ein Raum mit mehreren großen Schränken, Matratzen und alten Möbeln.
Vor der Bestellung solltest Du deshalb überlegen:
Wie groß ist der Keller?
Die Raumgröße allein bestimmt zwar nicht die Abfallmenge, gibt aber einen ersten Anhaltspunkt.Wie voll ist der Raum?
Ein bis zur Decke gefüllter Keller benötigt möglicherweise deutlich mehr Entsorgungskapazität als ein übersichtlich eingerichteter Abstellraum.Welche Gegenstände werden entsorgt?
Große Möbel und sperrige Materialien beanspruchen besonders viel Volumen.Können Möbel zerlegt werden?
Das kann helfen, den vorhandenen Containerplatz besser auszunutzen.
Plane möglichst realistisch und berücksichtige auch Gegenstände, die zunächst hinter Regalen oder Kartons verborgen sind.
Sperrmüllcontainer richtig befüllen
Ist der Container geliefert, solltest Du beim Befüllen einige grundlegende Regeln beachten.
Große und sperrige Gegenstände lassen sich häufig am besten zuerst einfüllen.
Zerlegte Möbel können platzsparend angeordnet werden. Kleinere zulässige Gegenstände lassen sich anschließend in vorhandenen Zwischenräumen unterbringen.
Achte darauf, dass die Abfälle möglichst gleichmäßig verteilt sind.
Wichtig: Der Container darf nicht über die zulässige Füllhöhe hinaus beladen werden.
Bretter, Möbelteile oder andere Gegenstände sollten nicht über die Containerkante hinausragen.
Ausführliche Tipps findest Du in unserem Beitrag „Container richtig befüllen: Wie voll darf ein Abfallcontainer sein?“.
Wo kann der Sperrmüllcontainer stehen?
Bei einer Kellerentrümpelung ist ein Stellplatz möglichst nah am Gebäude besonders praktisch.
So müssen schwere Möbel und andere Gegenstände nicht unnötig weit getragen werden.
Häufig bietet sich die eigene Einfahrt an.
Dabei solltest Du allerdings prüfen, ob der Untergrund ausreichend tragfähig ist und genügend Platz für das Lieferfahrzeug vorhanden ist.
Weitere Tipps findest Du in unserem Ratgeber „Container auf Pflaster oder Einfahrt: So schützt Du den Untergrund“.
Soll der Container auf öffentlichem Grund stehen, können zusätzliche Genehmigungen erforderlich sein.
Fünf typische Fehler bei der Kellerentrümpelung
Eine gute Vorbereitung hilft, unnötigen Aufwand zu vermeiden.
Alles wird ungeprüft entsorgt
Zwischen alten Kartons können sich wichtige Dokumente, Erinnerungsstücke oder wertvolle Gegenstände befinden.Elektrogeräte landen beim Sperrmüll
Elektroaltgeräte müssen getrennt entsorgt werden.Farben und Chemikalien werden übersehen
Problematische Stoffe sollten bereits beim Aussortieren getrennt gesammelt werden.Der Container wird zu klein gewählt
Sperrige Möbel nehmen häufig mehr Platz ein als erwartet.Die Entrümpelung wird ohne Abfalltrennung begonnen
Wenn alle Gegenstände zunächst auf einem großen Haufen landen, wird die spätere Sortierung unnötig aufwendig.
Keller entrümpeln und dauerhaft Ordnung schaffen
Nach einer erfolgreichen Entrümpelung lohnt es sich, den Keller neu zu organisieren.
Verwende möglichst stabile Regale und beschriftete Aufbewahrungsboxen.
Gegenstände, die regelmäßig benötigt werden, sollten leicht erreichbar sein.
Saisonale Dinge können dagegen weiter oben oder in weniger häufig genutzten Bereichen gelagert werden.
Achte außerdem darauf, empfindliche Gegenstände nicht direkt auf einem möglicherweise feuchten Kellerboden abzustellen.
So bleibt der neu gewonnene Platz langfristig nutzbar.
Keller entrümpeln mit Container BOTE
Ob einzelne Kellerräume, eine umfangreiche Entrümpelung oder eine komplette Haushaltsauflösung: Mit einem passenden Container lassen sich größere Mengen Sperrmüll bequem sammeln und entsorgen.
Bei Container BOTE kannst Du den geeigneten Container für Dein Projekt online auswählen und bestellen.
Achte vor der Bestellung darauf, welche Gegenstände entsorgt werden sollen und welche Materialien getrennt gesammelt werden müssen.
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So kannst Du Deinen Keller Schritt für Schritt entrümpeln und wieder Platz für die Dinge schaffen, die Du wirklich benötigst.
Hinweis
Die zulässigen Materialien können je nach Containerart, Entsorgungsweg und Region variieren. Prüfe deshalb vor der Bestellung die jeweiligen Annahmebedingungen von Container BOTE. Elektrogeräte, Batterien, gefährliche Abfälle und unbekannte schadstoffhaltige Materialien müssen über geeignete Entsorgungswege abgegeben werden.