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Haus sanieren in Bochum: Den richtigen Container wählen

Haus sanieren in Bochum: Den richtigen Container wählen

Anna ·
07.08.2026
·
9 Min. Lesezeit

Ein altes Bad raus, neue Böden rein, Wände versetzen oder gleich das ganze Haus modernisieren: Bei einer Haussanierung in Bochum fallen schnell größere Mengen Abfall an. Spätestens wenn sich aus ein paar alten Fliesen ein ganzer Berg Bauschutt entwickelt, stellt sich die Frage:

Welchen Container brauche ich für welchen Abfall?

Die Antwort ist wichtiger, als sie zunächst klingt. Bauschutt, Baumischabfall, Holz, Metalle oder Sperrmüll werden unterschiedlich verwertet und entsorgt. Eine falsche Befüllung kann deshalb nicht nur die Sortierung erschweren, sondern unter Umständen zusätzliche Kosten verursachen.

In diesem Ratgeber zeigen wir dir, welcher Container bei einer Sanierung in Bochum zu deinen Abfällen passt, welche Materialien du besser trennst und was du bereits vor Beginn der Arbeiten berücksichtigen solltest.

Sanieren in Bochum: Der Abfall gehört zur Planung dazu

Bochum ist eine Stadt mit vielen gewachsenen Wohnquartieren und entsprechend unterschiedlichen Gebäudetypen. Vom älteren Einfamilienhaus über Reihenhäuser bis zu Mehrfamilienhäusern kann eine Sanierung ganz unterschiedliche Herausforderungen mit sich bringen.

Wer beispielsweise in Wattenscheid, Weitmar, Langendreer, Linden, Stiepel oder einem anderen Bochumer Stadtteil renoviert, beschäftigt sich meist zunächst mit Handwerkern, Baustoffen und Kosten. Die Entsorgung wird dagegen gerne auf später verschoben.

Das kann zum Problem werden.

Überlege deshalb möglichst schon vor dem ersten Abbruch:

  • Welche Materialien werden ausgebaut?

  • Welche Abfallmengen sind ungefähr zu erwarten?

  • Lassen sich bestimmte Materialien getrennt sammeln?

  • Welche Containergröße wird benötigt?

  • Gibt es auf dem Grundstück genügend Stellfläche?

  • Muss der Container möglicherweise auf öffentlichem Grund stehen?

Je besser du die Entsorgung vorbereitest, desto reibungsloser läuft deine Sanierung.

Bauschutt: Für mineralische Sanierungsabfälle

Bei vielen Sanierungen entsteht klassischer Bauschutt. Dazu zählen vor allem mineralische Materialien, die sich anschließend aufbereiten und teilweise wieder als Baustoff verwenden lassen.

Typische Beispiele sind:

  • Ziegel und Mauerwerk

  • Betonreste

  • Dachziegel

  • Fliesen

  • Keramik

  • Mörtelreste

  • Waschbecken und Toiletten aus Keramik

Entkernst du beispielsweise ein Badezimmer und entfernst Fliesen, keramische Sanitärobjekte sowie Teile des Mauerwerks, kann ein Bauschuttcontainer die richtige Lösung sein.

Wichtig ist jedoch die saubere Trennung. Holz, Kunststoff, Dämmstoffe, Tapeten oder größere Gipsanteile gehören nicht einfach mit hinein.

Tipp: Je sortenreiner du deine mineralischen Abfälle sammelst, desto einfacher ist die anschließende Verwertung.

Baumischabfall: Wenn bei der Sanierung vieles zusammenkommt

Bei umfangreichen Renovierungen lässt sich nicht immer alles sauber trennen. Genau hier kommt Baumischabfall ins Spiel.

Typische Bestandteile können beispielsweise sein:

  • Holzreste

  • Kunststoffe

  • Folien

  • Tapeten

  • Bodenbeläge

  • Verpackungen

  • Kabelreste

  • kleinere mineralische Bestandteile

  • andere nicht gefährliche Baustellenabfälle

Ein Container für Baumischabfall ist damit vielseitiger als ein reiner Bauschuttcontainer. Das bedeutet allerdings nicht, dass dort sämtliche Abfälle hinein dürfen.

Problematische oder gefährliche Stoffe müssen grundsätzlich gesondert betrachtet werden.

Gerade bei älteren Häusern solltest du deshalb vor dem Rückbau prüfen, welche Baustoffe tatsächlich verbaut wurden.

Holz aus dem Haus richtig entsorgen

Alte Türen, Holzverkleidungen, Latten, Dielen oder Einbauschränke: Bei einer Haussanierung kann eine erstaunliche Menge Altholz entstehen.

Bei größeren Mengen kann es sinnvoll sein, Holz separat zu sammeln. Dabei ist allerdings entscheidend, um welche Art von Holz es sich handelt und wie es behandelt wurde.

Unbehandeltes Holz ist entsorgungstechnisch anders zu bewerten als stark behandeltes, beschichtetes oder mit Holzschutzmitteln belastetes Material.

Deshalb solltest du bei größeren Mengen bereits vor der Containerbestellung klären, welche Holzabfälle bei deiner Sanierung entstehen.

Alte Teppiche und Bodenbeläge

Wer ein älteres Haus modernisiert, entfernt häufig zuerst die alten Bodenbeläge. Teppichboden kann dabei schnell mehrere Säcke oder sogar einen erheblichen Teil des verfügbaren Containerraums beanspruchen.

Alte Teppiche gehören nicht zum mineralischen Bauschutt. Je nach Art, Verschmutzung und Entsorgungsweg können sie beispielsweise Bestandteil eines geeigneten gemischten Abfallstroms sein.

Wenn bei deiner Sanierung größere Mengen an Bodenbelägen anfallen, findest du weitere Hinweise auf unserer Materialseite „Teppiche entsorgen“.

Auch Laminat, PVC, Vinyl oder andere Bodenbeläge solltest du nicht automatisch gemeinsam mit Fliesen und Mauerwerk entsorgen. Prüfe zunächst, um welches Material es sich handelt.

Metalle bei der Sanierung getrennt sammeln

Heizkörper, Rohre, Metallprofile, alte Armaturen oder andere Metallteile können bei einer Entkernung ebenfalls anfallen.

Diese Materialien sind häufig zu schade für den gemischten Baustellenabfall, denn Metalle lassen sich sehr gut dem Recycling zuführen.

Bei größeren Mengen kann eine getrennte Sammlung deshalb sinnvoll sein.

Das gilt beispielsweise bei:

  • Heizungsmodernisierungen

  • Austausch alter Rohrleitungen

  • Rückbau von Metallkonstruktionen

  • größeren Umbauten

  • vollständigen Entkernungen

Damit reduzierst du gleichzeitig die Menge anderer Sanierungsabfälle.

Sperrmüll bei der Haussanierung

Vor der eigentlichen Sanierung muss das Haus häufig erst leer werden. Alte Schränke, Regale, Matratzen und andere Einrichtungsgegenstände können erhebliche Mengen Sperrmüll verursachen.

Hier solltest du zwischen Entrümpelung und eigentlichen Bauabfällen unterscheiden.

Wenn du beispielsweise zunächst ein geerbtes oder gekauftes Haus leer räumst und anschließend mit der Sanierung beginnst, können zwei getrennte Entsorgungsschritte sinnvoller sein:

Schritt 1: Möbel und Hausrat entfernen.

Schritt 2: Bau- und Abbruchabfälle aus der eigentlichen Sanierung entsorgen.

So vermeidest du, dass verwertbare oder unterschiedlich zu behandelnde Materialien unnötig miteinander vermischt werden.

Vorsicht bei Dämmstoffen und unbekannten Baustoffen

Bei älteren Gebäuden solltest du nicht davon ausgehen, dass jeder ausgebaute Baustoff problemlos in einen gewöhnlichen Baucontainer darf.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen unter anderem bestimmte:

  • Dämmmaterialien

  • Dach- und Fassadenbaustoffe

  • Kleber

  • Beschichtungen

  • Mineralfaserprodukte

  • teer- oder bitumenhaltige Materialien

  • schadstoffverdächtige Baustoffe

Bei unbekannten Materialien gilt deshalb: erst bestimmen, dann entsorgen.

Besteht der Verdacht auf schadstoffhaltige Baustoffe, solltest du die Materialien nicht eigenmächtig mit anderem Bauschutt vermischen. Eine fachgerechte Beurteilung kann hier notwendig sein.

Ein großer Container oder mehrere kleine?

Bei einer Sanierung klingt ein großer Container zunächst bequem: Alles hinein und fertig.

Entsorgungstechnisch ist das aber nicht immer die beste Lösung.

Angenommen, bei deiner Bochumer Haussanierung entstehen hauptsächlich:

  • mehrere Tonnen Ziegel und Fliesen,

  • eine größere Menge Holz,

  • alte Möbel und

  • etwas gemischter Baustellenabfall.

Dann kann es sinnvoller sein, diese Stoffströme getrennt zu sammeln, anstatt alles in einem Container zu vermischen.

Welche Variante wirtschaftlicher ist, hängt von Abfallart, Menge, Containergröße und den konkreten Entsorgungsbedingungen ab.

Deshalb lohnt es sich, die Materialien bereits vor der Bestellung möglichst genau einzuschätzen.

Die richtige Containergröße für deine Sanierung in Bochum

Nicht nur die Abfallart ist entscheidend. Auch die Größe des Containers sollte zu deinem Projekt passen.

Ein kleiner Badumbau produziert schließlich deutlich weniger Abfall als die komplette Entkernung eines Einfamilienhauses.

Plane trotzdem nicht zu knapp. Ein überfüllter Container kann Probleme bei der Abholung verursachen. Gleichzeitig solltest du keinen unnötig großen Container bestellen, wenn nur geringe Mengen anfallen.

Besonders wichtig: Schwere Materialien wie Beton, Ziegel oder Fliesen werden schnell sehr schwer. Bei Bauschutt ist deshalb nicht allein das Volumen entscheidend, sondern auch das zulässige Gewicht.

Wenn du unsicher bist, beschreibe bei deiner Anfrage möglichst genau, was du sanierst und welche Materialien anfallen. So lässt sich die passende Containerlösung besser einschätzen.

Mehr unter: Welche Containergröße brauche ich wirklich?

Wohin mit dem Container auf einer Bochumer Baustelle?

Neben Abfallart und Containergröße brauchst du einen geeigneten Stellplatz.

Auf einem privaten Grundstück ist die Situation häufig unkomplizierter, sofern ausreichend Platz vorhanden und der Untergrund geeignet ist.

Anders kann es aussehen, wenn der Container beispielsweise auf:

  • einer Straße,

  • einem öffentlichen Parkplatz,

  • einem Gehweg oder

  • einer anderen öffentlichen Verkehrsfläche

stehen soll.

Dann können zusätzliche Vorgaben oder eine Genehmigung beziehungsweise Sondernutzungserlaubnis relevant sein. Informiere dich deshalb vor der Containerbestellung, welche Anforderungen an deinem konkreten Standort in Bochum gelten.

Gerade in dichter bebauten Wohngebieten solltest du die Stellfläche frühzeitig einplanen.

5 typische Fehler bei Sanierungsabfällen

1. Bauschutt und Baumischabfall verwechseln

Ein Bauschuttcontainer ist kein Universalcontainer. Holz, Kunststoff und andere nicht mineralische Stoffe können die sortenreine Verwertung verhindern.

2. Den Container zu klein bestellen

Während der Sanierung fällt häufig mehr Material an als erwartet. Plane deshalb mit realistischen Mengen.

3. Abfälle erst während des Rückbaus sortieren

Lege möglichst vorher fest, welche Materialien getrennt gesammelt werden. Das spart auf der Baustelle Zeit.

4. Unbekannte Baustoffe einfach entsorgen

Gerade bei älteren Gebäuden solltest du unbekannte oder schadstoffverdächtige Materialien zunächst prüfen lassen.

5. Den Stellplatz vergessen

Der Container muss nicht nur irgendwo hinpassen. Auch die Anlieferung und spätere Abholung müssen möglich sein.

Welcher Container passt zu deinem Sanierungsabfall?

Als erste Orientierung kannst du dir folgende Zuordnung merken:

Sanierungsabfall

Mögliche Entsorgungslösung

Ziegel, Fliesen, Beton, Keramik

Bauschutt

Gemischte nicht gefährliche Bauabfälle

Baumischabfall

Türen, Latten, Holzverkleidungen

Altholz - Einstufung beachten

Möbel und sperriger Hausrat

Sperrmüll

Heizkörper, Rohre, Metallprofile

Metall/Schrott

Teppichboden

geeigneter Entsorgungsweg für Teppiche/Bodenbeläge

Dämmstoffe

Material vorab bestimmen

Schadstoffverdächtige Baustoffe

gesondert prüfen und fachgerecht entsorgen

Die Tabelle dient nur als Orientierung. Die konkrete Einstufung hängt immer vom tatsächlichen Material und gegebenenfalls dessen Belastung ab.

Container für deine Haussanierung in Bochum planen

Eine erfolgreiche Sanierung beginnt nicht erst mit Hammer und Bohrmaschine. Auch die Entsorgung sollte Teil deiner Planung sein.

Wenn du bereits vor dem Rückbau weißt, welche Materialien entstehen, kannst du Bauschutt, Baumischabfall, Holz, Metall, Sperrmüll und andere Abfälle gezielter trennen. Das erleichtert die Entsorgung und schafft Ordnung auf der Baustelle.

Über Container Bote kannst du eine passende Containerlösung für dein Projekt in Bochum auswählen. Entscheidend sind vor allem die Abfallart, die voraussichtliche Menge und die Bedingungen am Aufstellort.

So wird aus dem Berg alter Fliesen, Türen und Baustoffe kein Entsorgungschaos - und du kannst dich wieder auf das konzentrieren, worum es eigentlich geht: dein saniertes Zuhause.

Hinweis: Die Angaben in diesem Beitrag dienen der allgemeinen Orientierung. Welche Abfälle gemeinsam entsorgt werden dürfen und welche Annahmebedingungen gelten, hängt unter anderem von Materialart, Belastung und dem jeweiligen Entsorgungsweg ab. Bei unbekannten oder möglicherweise schadstoffhaltigen Baustoffen solltest du vor Ausbau und Entsorgung eine fachkundige Einschätzung einholen. Für die Aufstellung eines Containers auf öffentlichen Flächen können in Bochum zusätzliche Genehmigungen oder Vorgaben gelten.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen

Häufig betroffen sind:

  • Eternitdächer

  • Fassadenplatten

  • Wellasbestplatten

  • Blumenkästen aus Faserzement

  • Rohrummantelungen

  • alte Vinylbodenplatten

  • Lüftungskanäle

  • Brandschutzverkleidungen

Typische Hinweise sind:

  • ältere Gebäude vor den 1990er Jahren

  • Wellplatten oder Eternitplatten

  • graue Faserzementplatten

  • alte Bodenplatten (Floor-Flex)

  • Rohrisolierungen

  • Brandschutzplatten

Eine sichere Bestimmung ist oft nur durch eine Materialanalyse möglich.

Eine zuverlässige Aussage trifft nur eine Laboranalyse (PAK-Analyse nach EPA-Methode). Als Faustregel gilt: Dachpappe aus Gebäuden, die vor Mitte der 1960er Jahre errichtet wurden, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit teerhaltig, da die Umstellung auf Bitumen erst 1962 erfolgte. In der DDR wurde Teerpappe teilweise noch bis in die 1970er verwendet.

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